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Kakh-e Hasht Behesht (Acht-Paradies-Palast)

Der Pavillon der ''Acht Paradiese'', Hasht Behesht, 1669 unter Shah Soleiman im Nachtigall Garten erbaut, ist wegen seiner schönen Gewölbedekorationen und der Kachelornamente erwähnenswert. Das Formal in die Garetenanlage mit ihren Wasserläufen und Bassins eingebundene, zweigeschossige Gebäude hat einen langrechteckigen Grundriß und ist etwa 13 m hoch mit abgeflachten Ecken, in denen dreieckige, überwölbte Nischen sitzen. In der Mitte jeder der vier langen Fassadenflächen öffnen sich breite, zum Garten hin offene Iwane, die über beide Stockwerke reichen.

Den Mittelpunkt des Bauwerks bildet ein hoher überkuppelter Saal mit einem achteckigen Wasserbecken in seinem Zentrum. Außen- und Innenwände des auf einem Steinsockel errichteten Ziegelbaus sind, ebenso wie die Holzdecken und Gewölbe im Inneren, reich verziert. Einige Dekorationselemente stammen noch aus der safawidischen Periode, andere entstanden während der Qadjarenzeit, als der Pavillon erneuert wurde. Die Innenwände tragen größtenteils Malereien, die die Innenkuppel des Mittelsaals mit einem bemalten Stalaktitenrelief überzogen; an der Außenfassade wurden die Dreieckszwickel oberhalb der Nischen und Balkone mit Kachelbildern versehen, die Jagddarstellungen, Vogel- und Blumenbilder tragen. Weiße, feine Sols-Inschriftenbänder auf blauem Grund verlaufen um den Iwan und um die Kuppelbasis. Die Arkaden werden von zwei gegenüberliegenden Iwanen, die als Unterrichtsräume dienen, unterbrochen. Sehenswert sind auch eine mit Silber und Gold beschlagene und mit Versen beschriebene Tür und ein steinernes Becken, das in einem Seitenschiff der Moschee steht.

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