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 Bagh-e Fin

Seit über tausend Jahren kennen die Kashanis einen Garten in der Nähe der Soleimanieh Quelle, der am Fuße des Karkas angelegt worden ist. Er liegt an einer Stelle, an der die unterirdischen Gebirgsbäche an die Oberfläche treten. Der Bau stammt schon aus der Zeit vor dem Islam. Die erste bekannte Form des Gartens wurde nach dem Erdbeben von 1571 errichtet. Zu Beginn des 17 Jh


übergab Shah Abbas I den damaligen Garten. Er wurde unter seinem Befehl 500 m höher und näher zur Quelle neu gebaut, wo er heute noch liegt. Die Ruinen des damaligen Gartens zeigten den Stil des 10. bis 16. Jahrhunderts. Die Meister und Architekten entschlossen sich aber in diesem Garten eine logische Beziehung zwischen Natur und Menschen durch die fünf Sinne zu schaffen. Die Wasserspiele wurden unter Verwendung des natürlichen Gefälles sehr geschickt konstruiert. Diesen Bau nennt man in der iranischen Architektur "Shotor Galu" d.h. ein Becken an der Quelle mitten in einem Garten, wovon sich das Wasser auf vier verschiedene Seiten teilt. Das entspricht der Vorstellung vom Paradies im Iran. Der Bau ist auch mit vier hohen Gewölben zu dem Garten hin bedeckt. Früher war dieser Garten von Türmen und Mauern umfasst. Beim Aufenthalt der safawidischen Könige in Kashan wurde dieser Garten benutzt. Shah Safi ist angeblich an Trunksucht gestorben. Mit Angriff der Afghanen wurde der Garten zerstört, aber es wurde in dieser Zeit von Karim Khan-e Zand ein Palast im Süden dazugebaut. Im Jahr 1781 wurde dieser Garten noch einmal durch ein Erdbeben beschädigt. Als die Qadjarendynastie an die Macht kam, wurde der Garten unter dem Befehl von Fath Ali Shah wieder hergestellt. Zu gleicher Zeit wurde ein weiteres Shotor Galu in diesem Garten gebaut. Mit dem Tod des Fath Ali Shah ist der Glücksstern erloschen. Unter Befehl von Nasir al-Din Shah wurde Amir Kabir (Großer Amir) zur Ader gelassen und Bagh-e Fin wurde zu einem Trauerhaus. Heute dient dieser Garten als Museum und Vergnügungsstätte für Reisende.     

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